Hochkomplexer Neubau in Jülich
Reinraum. Röntgen-, Magnet- und Elektronenmikroskopie. Sonderfügetechnik. Und dazwischen: eine große Experimentierhalle. Hochkomplex? Absolut.
Und genau für dieses hochkomplexe Vorhaben feierten wir am einen wichtigen Baufortschritt: das Richtfest für den Neubau 03.13.“ – gemeinsam mit zahlreichen zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern, die ihre Vorfreude auf die neue Forschungsinfrastruktur sichtbar machten.
Für Professor Peter Jansens, Vorstandsmitglied des Wissenschaftlichen Geschäftsbereichs II, ist klar: „Wissenschaft braucht Infrastruktur – und sie braucht Geschwindigkeit. Wer bei Innovationen vorne dabei sein will, muss schnell handeln können.“ Das Institute of Technology and Engineering ITE übernimmt dabei eine zentrale Funktion auf dem Campus.
Mit dem Neubau entsteht eine hochspezialisierte Forschungsinfrastruktur: 20 physikalische und technische Labore, vier technische Hallen, ein Reinraum für Hochvakuumtechnik und Elektronik sowie ein Serverraum für Simulationscluster mit CPU- und GPU-Kapazitäten.
Die Bandbreite reicht von Automatisierung und Elektronikintegration über Materialuntersuchung und -entwicklung, Ultrahochvakuum- und Kryotechnik bis hin zu Magnetfeld-, Laser-, Röntgen- und Prüftechnik. In den technischen Hallen entstehen unter anderem Möglichkeiten für Sonderfügetechnik sowie für die Entwicklung von Brennstoffzellen und Membranreaktoren.












